Über Grenzen hinweg
Diakonisches Jahr im Ausland (DJiA)
Rahmenbedingungen des DJiA
Das DJiA ist als Freiwilligendienst ein soziales Orientierungsjahr. Es bietet insbesondere Jugendlichen ab 18 Jahren und – im Programm „Voluntarius“ – auch Erwachsenen die Gelegenheit, für 9-12 Monate in sozialen und kirchlichen Einrichtungen mitzuarbeiten. Ein DJiA ist derzeit in 18 Ländern möglich: Argentinien, Belgien, Costa Rica, Dänemark, Estland, Frankreich, Großbritannien, Indien, Kamerun, Niederlande, Polen, Rumänien, Schweden, Slowakei, Spanien, Tschechien, Ukraine, Ungarn. In der Regel beginnt ein Einsatz im August/ September eines Jahres.
Junge Männer können das DJiA in einigen Ländern als Ersatz für den Zivildienst in Form eines Freiwilligen Sozialen Jahres im Ausland (§14c Zivildienstgesetz) leisten. Von einigen Fachschulen, Fachhochschulen und Universitäten wird das DJiA zudem als Vorpraktikum anerkannt.
Während ihres Dienstes bekommen die Freiwilligen Taschengeld, Unterkunft, Verpflegung, Kranken-, Unfall- und Haftpflichtversicherung. Ein fester Bestandteil des DJiA sind die Seminare zur Vorbereitung, während des Freiwilligendienstes und zur Auswertung. In einigen Ländern gibt es zusätzlich einen Sprachkurs. Hinzu kommt die Betreuung der Freiwilligen durch die Partnerorganisationen in den Einsatzländern.
Alle, die sich sozial engagieren wollen, ob Jugendliche oder Erwachsene, können im Herbst bundesweite Informationsveranstaltungen nutzen, um einen Einblick zu bekommen in die Organisation und das Programm, u.a. durch persönliche Erfahrungsberichte ehemaliger Freiwilliger. Die Teilnahme ist gleichzeitig Voraussetzung für eine Bewerbung bis Mitte Dezember.
Informationen zum Diakonischen Jahr im Ausland sind unter www.djia.de
und zum Programm Voluntarius unter www.voluntarius.de zu finden.





