Postkarten-Kampagne zur Bundestagswahl 2009
Mit der Postkarten-Kampagne "Mehr!Wert" zur Bundestagswahl 2009 fordern die Evangelischen Freiwilligendienste und die Evangelische Jugend von der Politik eine verlässliche Förderung aller Freiwilligendienste.
Du kannst unsere Motive auch als Postkarte oder E-Card verschicken. Weitere Infos und die Karten findest Du hier!
Mit Blick auf die bevorstehende Bundestagswahl starten die Evangelische Freiwilligendienst gGmbH und die Arbeitsgemeinschaft der Evangelischen Jugend in Deutschland e.V. (aej) eine jugendpolitische Kampagne für die bedarfsgerechte Förderung von Freiwilligendiensten. Mit Postkarten und E-Cards kannst du dich an die verantwortlichen Politiker(innen) im Deutschen Bundestag wenden und so deinen Forderungen Ausdruck verleihen. Die einzelnen Postkarten-Motive nehmen Herausforderungen wie das Platzangebot, die Qualitätsstandards und die Öffnung der Angebote in den Blick. Nur mit einer stärkeren öffentlichen Förderung können hier deutliche Verbesserungen erzielt werden.
Freiwilligendienste sind sehr beliebt bei jungen Menschen. Alleine im evangelischen Bereich werden über 6000 Plätze angeboten. Die Kosten für diese Plätze tragen die Einsatzstellen und die Träger. Die staatliche Förderung je Platz und Monat beschränkt sich derzeit auf 75 €. Martin Schulze, Bundestutor der Evangelischen Freiwilligendienste gGmbH erklärt: Wir haben gemeinsam in den letzten Jahren die Platzzahl verdoppelt und dabei die für uns verbindlichen Mindeststandards umgesetzt. Gleichzeitig haben wir neue fachliche Herausforderungen wie die interkulturelle Öffnung der Freiwilligendienste offensiv aufgegriffen. Jetzt muss auch die Politik ihrer Verantwortung gerecht werden: ein weiterer qualitatitiver und quantitativer Ausbau der Freiwilligendienste ist nur mit einer deutlichen Erhöhung der öffentlichen Förderung denkbar."
Mike Corsa, Generalsekretär der aej, plädiert an die zuständigen Politiker(innen) aller Parteien, das Engagementpotential junger Menschen stärker zu nutzen: "Jeder junge Mensch, der einen Freiwilligendienst leisten möchte, sollte ein entsprechendes Angebot erhalten!" Mit einer bedarfsgerechten Erhöhung der Platzzahl wäre viel erreicht. "Aber junge Freiwillige dürfen nicht einfach als billige Arbeitskräfte eingesetzt werden!" mahnt Mike Corsa: "Wir brauchen Freiwilligendienste die mit überzeugenden Bildungsangeboten begleitet werden. Die Bereiche, die den Interessen junger Menschen besonders nahe stehen, müssen auch vorrangig gefördert werden. So können die Interessen junger Menschen und der Gesellschaft in Einklang gebracht werden.









