Evangelische Freiwilligendienste

Freie Fahrt - auch für Freiwillige!

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Der Bundesarbeitskreis Freiwilliges Soziales Jahr (BAK FSJ) fordert, dass auch Freiwillige kostenfrei Bahn fahren dürfen. Die Evangelischen Freiwilligendienste unterstützen als Mitglied des BAK FSJ diese Forderungen ausdrücklich.

„Wenn ab 2020 Bundeswehrangehörige kostenfrei Bahn fahren können, ist eine Gleichstellung von Freiwilligen, die sich für ein geringes Taschengeld sinnvoll für die Gesellschaft einsetzen, unabdingbar,“ betont Jaana Eichhorn, Sprecherin des BAK FSJ.

Die aktuelle Diskussion über eine kostenfreie Nutzung von öffentlichen Verkehrsmitteln auch für Freiwilligendienstleistende begrüßt der BAK FSJ ausdrücklich. Die Forderung, ein kostenfreies oder vergünstigtes Ticket im öffentlichen Nahverkehr anzubieten, wird von Freiwilligen und zivilgesellschaftlichen Verbänden bereits seit Jahren erhoben.

„Materiell können die Freiwilligen die Unterstützung dringend gebrauchen. Auch sie haben Dank, Respekt und Anerkennung der Gesellschaft für ihr Engagement verdient“, fügt Jaana Eichhorn hinzu. 
Die zuständige Bundesfamilienministerin Giffey unterstützt das Anliegen. In ihrem Konzept für ein Jugendfreiwilligenjahr ist ein Zuschuss für ein Ticket im öffentlichen Nahverkehr in Höhe von 25 EUR monatlich bereits eingeplant, allerdings ist das Geld dafür nicht im Bundeshaushalt 2020 eingestellt. Dies könnte im Rahmen der Verhandlungen im kommenden Herbst aber noch nachgebessert werden.  
Der Bundesarbeitskreis sieht den Vorschlag der Ministerin als ersten Schritt, befürwortet aber eine weitergehende Lösung, die Freiwilligen die gleichen Möglichkeiten einräumt wie den Bürger*innen in Uniform. 

Auf der Ebene der Bundesländer hat es zuletzt positive Entwicklungen für die Mobilität der Freiwilligen in Hessen und Berlin/Brandenburg gegeben. Dort können Freiwillige ein vergünstigtes Ticket erwerben, das für das gesamte Bundesland gilt. In anderen Ländern gibt es ähnliche Bestrebungen, die aber teilweise aufgrund der Zersplitterung der Verkehrsverbünde stocken oder politisch nicht ausreichend unterstützt werden. Zentrale Verhandlungen auf Bundesebene zwischen dem Bundesfamilienministerium und der Deutschen Bahn könnten hier schneller zu positiven Ergebnissen führen.

Kontakt für Medienvertreter*innen:

BAK FSJ, c/o Dr. Jaana Eichhorn Tel.: 0696700 373, eichhorn@dsj.de www.pro-fsj.de 

Arbeitsgemeinschaft der Evangelischen Jugend
Diakonie

Evangelische Freiwilligendienste gGmbH

Otto-Brenner-Straße 9, 30159 Hannover

Tel. 05 11/45 000 83-30

infoev-freiwilligendienstede, www.ev-freiwilligendienste.de 

  

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