Die Trägergruppe Evangelische Freiwilligendienste steht für 60 Organisationen aus Jugendarbeit, Diakonie, Landes- und Freikirchen.
Die Organisationen führen die Freiwilligendienste regional, bundesweit und international durch. Seit vielen Jahren gestalten die Träger das Freiwillige Soziale Jahr (FSJ), den Bundesfreiwilligendienst (BFD) sowie die internationalen Freiwilligendienste - Internationaler Jugendfreiwilligendienst (IJFD), weltwärts, Europäischer Solidaritätskorps (ESK) und Anderer Dienst im Ausland (ADiA) - als Zeit der Bildung und Orientierung.
Pro Jahr beginnen insgesamt rund 12.200 Menschen einen Freiwilligendienst bei den Evangelischen Freiwilligendiensten.
Die Trägergruppe ist damit einer der größten zivilgesellschaftlichen Anbieter von Freiwilligendiensten.

Von Anfang an:
Das heutige Freiwillige Soziale Jahr hat seinen Ursprung im Diakonischen Jahr, das 1954 in einer großen diakonischen Einrichtung entstanden ist.
Im Jahr 2024 feierten die Evangelischen Freiwilligendienste mit einem Festakt “70 Jahre Diakonisches Jahr und 60 Jahre FSJ”. Das Motto 300.000 Mal Zusammenhalt symbolisierte die 300.000 Freiwilligen, die seit Beginn einen Freiwilligendienst in der evangelischen Trägergruppe gemacht haben.
In seiner Ansprache betonte Bundespräsident Frank-Walter Steinmeier die Bedeutung der Freiwilligendienste und dankte den Freiwilligen und allen Mitarbeitenden in den Freiwilligendiensten für ihre Arbeit.
Die Freiwilligen in der Evangelischen Trägergruppe:




Die Schulabschlüsse sind breit gefächert.
Zwölf Prozent der Freiwilligen haben einen Hauptschulabschluss. Ein gutes Drittel hat einen Mittleren Schulabschluss. Knapp die Hälfte der Freiwilligen hat Abitur.

Die stärksten Einsatzfelder
Die Einsatzmöglichkeiten sind vielfältig. Zu den stärksten Einsatzfeldern gehören Kindertagesstätten, Behindertenhilfe, Schulen, Krankenhäuser, Betreuung von alten Menschen, Kinder- und Jugendhilfeeinrichtungen, Kirchengemeinden, ambulante soziale Dienste sowie Beratungsstellen und Sozialarbeit.